Wettbewerbe

 

KlosterKirche Pfullingen

 

Zielsetzung des Entwurfes ist es mit wenigen behutsamen Gesten eine neue Verbindung von historischen Fragmenten, gegenwärtiger Nutzung und zukünftigen Entwicklungspotenzialen des Areals zu schaffen. Das historisch gut dokumentierte Klosterareal dient als gedankliche Basis, um eine Kontinuität der Nutzungen sowie auch der baulichen Formen zu erreichen.

 

Auf dem Wettbewerbsgrundstück ist die Mauer an der Nordseite mit dem Sprechgitter, und die historische Kirche erhalten. Die Kirche ist auf der Ostseite und wegen eines Teilabbruchs nicht mehr vollständig. Auf der Nordseite des jetzigen Klostergartens befinden sich weitere für sich eigenständige Gebäude, die zum Klosterkomplex gehören. Sie sind untereinander und zum Kloster durch deutliche Zwischenräume spürbar getrennt.

 

Der Verlauf der historischen Klostermauer und die Struktur der verbliebenen Gebäude werden für die Platzierung des neuen Veranstaltungsraums aufgenommen. Das neue Gebäude schließt somit die Lücke der Klostermauer zur Kirche und wird in den Klostergarten eingebunden. Der Raum öffnet sich zum Klostergarten hin, der so als Gesamtanlage erhalten bleiben kann. Die Bühne steht wie die anderen Nebengebäude außerhalb der Klostermauer. Die Fortführung der Klostermauer um den neuen Raum herum endet in einem Treppenturm. Dieser interpretiert die abgebrochene Apsis mit Dachreiter bzw. Glockenturm und zeichnet ein Bild der Vergangenheit in die Gegenwart. Ebenfalls an dieser Stelle befindet sich noch ein Teil der alten Klostermauer mit Torbogen. Der neue Treppenturm markiert mit dem Rundbogen zusammen den Zugang zum Veranstaltungsraum und Garten. Durch die unmittelbare Nähe zum jetzigen Eingang der Klosterkirche werden die Zugänge auf eine Stelle zusammengefasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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